Amar es vencer by Pauline Caro

(16 User reviews)   5157
By Rebecca King Posted on Jan 2, 2026
In Category - Theology
Caro, Pauline, 1835?-1901 Caro, Pauline, 1835?-1901
Spanish
Have you ever wondered what it was like to be a woman with big ideas in the 1800s? Pauline Caro's 'Amar es vencer' (To Love is to Conquer) gives us a front-row seat. It follows a young woman who finds herself caught between the life society expects of her—marriage, quiet domesticity—and a powerful, restless desire for something more. It's not just a romance; it's a quiet rebellion. The central question isn't just 'who will she choose?' but 'what version of herself will she choose to be?' If you like stories about characters fighting for their own happiness against all the rules, you'll be glued to this one.
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war sie wieder fort, und die Flammen machten lange Hälse hinter ihr her. Doch auf die Dauer wurde ihr das ledige Tanzen zu langweilig; sie blieb stehen, daß das weiße Hemd über der runden Brust auf- und abging, hielt die Hand über die Augen und sah über das Moor, das ganz weiß vom Wollgrase war. Mit einem Male erblickte sie dort, wo hinter den Birkenbüschen Wasser blitzte, etwas Rotes, das hin- und hersprang, und das war ein menschliches Angesicht, und es gehörte zu einem Manne im grünen Rocke, der ein Schießgewehr auf dem Rücken trug, an dem Rucksacke drei Birkhähne hängen hatte, und mit dem Springstocke über die Gräben und Abstiche hinwegsetzte. »Deubel auch!« sprach die Brennhexe und lachte; »das ist aber ein glatter Danzeschatz für mich; der kommt mir gerade paßlich.« Sie ging schneller, aber sie konnte den Mann nicht einholen. Sie hielt die Hände um den Mund und rief: »He, du!«, aber der Jäger hörte sie nicht. Sie versuchte zu flöten; doch damit hatte sie erst recht kein Glück. So lief sie denn, was sie laufen konnte, blieb ab und zu stehen und schrie: »He!« und »Holla!« oder »Teuf!«, bis der Mann, als sie schon ganz außer Atem war, sich endlich umdrehte und nach ihr hinsah. Sie winkte ihm zu, aber da merkte der Jäger, mit wem er es zu tun hatte, setzte den Springstock ein und machte, daß er weiter kam. »Du Flegel!« schimpfte die Brennhexe und lief wieder hinter ihm her, so daß er hin- und herspringen mußte, denn sie kam ihm immer dichter auf die Hacken. Als es gar nicht mehr anders ging, sprang er in einen alten Abstich, warf Gewehr und Rucksack von sich, duckte sich so tief, daß ihm das Wasser bis an die Brust ging und wartete, bis das verliebte Frauenzimmer an ihm vorbeigerannt war. Dann stieg er heraus, schüttelte sich, lachte, hängte den Drilling und den Rucksack um, nahm den Stock wieder zur Hand und sprang nach der anderen Seite hin über das schwelende Haidkraut, den glimmenden Torf, an den knisternden Wachholderbüschen und den lichterloh brennenden Krüppelkiefern vorüber, ab und zu hinter sich sehend, wo alles ein Rauch und eine Glut war. Einmal blieb er stehen, verpustete sich und zog ein Büschel Torfmoos aus, das er aus einem Graben riß; aber da sah er auch schon das rote Gesicht der Hexe hinter sich und hörte die gemeinen Schimpfworte, die sie ihm nachschrie, und so sprang er dahin, wo der Bach an den Wiesen vorbeilief. Erst als er den hinter sich hatte und an dem großen Weidenbaume angekommen war, machte er Halt, ließ den Stock fallen, hängte die Büchse an den Baum, legte den Rucksack ab, warf sich in das Gras, lehnte den Rücken gegen den Stamm und atmete tief, dahin sehend, wo die Brennhexe stand und ihm mit der Faust drohte, während um sie her allerhand schwarze und graue Gesichter nach ihm hinglotzten, ihm Fratzen schnitten, Ruß nach ihm spuckten, Rauch nach ihm pusteten und ihm ihre roten Zungen ausstreckten. Er lachte sie aus, machte ihnen eine lange Nase, steckte sich eine Pfeife an und blies dem Gelichter den Dampf entgegen, mit kleinen Augen nach ihm hinsehend. Die grauen Fratzen verzogen sich langsam, und auch die Brennhexe war verschwunden; aber nun kam ein Mädchen über das ausgebrannte Moor gegangen. Schlank war es und hatte einen stolzen Schritt; ihr aschblondes Haar sah sanft aus, ihre Augen hatten einen zärtlichen Glanz, und ihre Hände waren weiß und sehr klein. Sie nahm damit an beiden Seiten ihr Kleid auf; das war von weißem Wollstoffe und so lose geschnitten, daß es schöne Falten warf; der...

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Let's set the scene: 19th-century Spain. Our heroine isn't a damsel in distress waiting for a prince. She's smart, she feels deeply, and she's starting to realize the world has built a very small box for her to live in. 'Amar es vencer' follows her journey as she navigates the pressure to make a 'good' match, all while an inner voice and perhaps a different kind of love suggest there might be another path—one of intellectual freedom and self-defined purpose.

Why You Should Read It

This book surprised me. Written in the 1800s, it feels incredibly modern in its concerns. Caro doesn't shout her message; she lets you feel the quiet frustration and the soaring hope of her main character. You're right there with her, weighing safety against passion, duty against desire. The love story is compelling, but what stuck with me was the fight for self-respect. It's about a woman learning that her own mind and heart are worth listening to, even when everyone else has a different plan for her life.

Final Verdict

Perfect for readers who love historical fiction with a strong, relatable voice at its center. If you enjoyed the personal stakes in novels like 'Little Women' or the quiet defiance in Jane Austen's work, you'll find a kindred spirit in Pauline Caro. It's a short, powerful read that proves some struggles—the fight to be truly known and to live authentically—are timeless.



🏛️ Usage Rights

This historical work is free of copyright protections. You do not need permission to reproduce this work.

Sandra Hernandez
1 year ago

To be perfectly clear, the character development leaves a lasting impact. A true masterpiece.

Mark White
1 year ago

Fast paced, good book.

Donald Jackson
1 year ago

The fonts used are very comfortable for long reading sessions.

Charles Clark
1 month ago

Helped me clear up some confusion on the topic.

Melissa Scott
1 year ago

I didn't expect much, but the plot twists are genuinely surprising. I couldn't put it down.

4.5
4.5 out of 5 (16 User reviews )

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