Die Harpyen von Madrit, oder die Postkutsche by Alonso de Castillo Solórzano

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By Rebecca King Posted on Jan 2, 2026
In Category - Theology
Castillo Solórzano, Alonso de, 1584-1648? Castillo Solórzano, Alonso de, 1584-1648?
German
Hey, if you're tired of predictable stories, let me tell you about a wild ride from 17th-century Spain. 'Die Harpyen von Madrit' (or 'The Post Coach') isn't your typical dusty old book. It's a fast-paced, funny, and surprisingly sharp adventure about two con artists—a slick gentleman and his clever servant—who travel from Madrid to Seville in a post coach, scamming everyone they meet. The real mystery? Who are these 'Harpies,' and can anyone out-con the cons? It's like a heist movie set in the age of ruffled collars and horse-drawn carriages. Trust me, it's way more fun than it sounds.
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korrigiert. Das Inhaltsverzeichnis wurde vom Bearbeiter eingefügt. Einige altertümliche Ausdrücke sind aus heutiger Sicht teilweise schwer verständlich, dennoch wurden diese unverändert übernommen. Inkonsistente Schreibweisen wurden beibehalten, sofern diese im Text mehrfach auftreten. Fremdsprachige Zitate und Ausdrücke wurden nicht korrigiert. Die von der Normalschrift abweichenden Schriftschnitte wurden in der vorliegenden Fassung mit den folgenden Symbolen gekennzeichnet: kursiv: _Unterstriche_ gesperrt: +Pluszeichen+ #################################################################### [Illustration: Donna Feliciana. _Ch. Sambach del._ _Cl. Kohl Sc. N._ ] DIE HARPYEN VON MADRIT, ODER DIE POSTKUTSCHE. AUS DEM SPANISCHEN DES VERFASSERS DER DONNA RUFINA. _Wien_, gedruckt und verlegt von Ignaz Alberti. 1791. Inhalt. Seite DIE HARPYEN VON MADRIT. 3 ERSTE SPAZIERFAHRT. 37 ZWEYTE SPAZIERFAHRT. 93 DRITTE SPAZIERFAHRT. 140 VIERTE SPAZIERFAHRT. 160 _DIE HARPYEN VON MADRIT, ODER DIE POSTKUTSCHE._ Sevilla, eine alte Stadt in Spanien, die Hauptstadt Andalusiens, die Schatzkammer der Reichthümer im südlichen Indien, die Vaterstadt der edelsten und erlauchtesten Familien, erzeugte auch zwey schöne Schwestern. Ihr Vater hatte in einer indischen Expedition sein Leben eingebüßt, und so lebten sie denn als arme, verlassene Waisen in Gesellschaft ihrer Mutter, die sich als Wittwe kümmerlich behalf; denn sie hatte mit ihrem Manne zu Havana zugleich all ihr Vermögen verloren. Ihre letzte Hoffnung bestand in einigen kleinen Schulden, die sie in Sevilla stehen hatte, und die ihr nun heraus bezahlt werden sollten. Es gelang ihr auch nach Wunsche, und sie beschloß, ihren Wohnsitz, und ihre Lebensart zu ändern, und zwar bevor sich das Gerücht vom Tod’ ihres Gemahls weiter verbreitet haben würde. Sie konnte noch nicht mit sich selbst überein kommen, ob sie Granada oder Cordova vorziehen sollte; und mitten in dieser Verwirrung trat eine ihrer ältesten Freundinnen zur Thür herein, der sie auch alsobald ihren Entschluß sammt den Schwierigkeiten, die sich fänden, vortrug. Das Mütterchen hatte manches in der Welt erfahren, und sprach der ehrlichen Frau bald Muth ein. „Liebe Theodore,“ sagte sie (so hieß unsre Wittwe), „es freut mich, daß Sie mir so treuherzig begegnet; und ich -- dabey nahm sie eine tüchtige Prise Spaniol -- und ich will eben so unbefangen reden; denn ich habe manche Schule durchlaufen, und habe Sie herzlich lieb. Wenn Sie eine Reise machen will, so fahre Sie nicht auf dem Teich’ auf und nieder; man kommt nicht weit. Granada und Cordova sind schon breite Ströme, auf denen sich eine schöne Spazierfahrt machen, und nebenbey ein tüchtiger Hecht an die Angel kriegen läßt. Sie wimmeln von Kaufleuten, Notarien; sie haben alle Edelleute und vermögliche Bürger; aber was sind sie wohl gegen Madrit, gegen die Residenz des Hofes? -- Ein Dorf. Was sag’ ich ein Dorf? -- Eine elende Bauernhütte. Madrit ist ein großes Meer, auf dem der Kahn, wie das Kriegsschiff, fortkommt, und auch ein kleines Boot nicht zurück bleibt. Alle Fremden versammeln sich dort; wer sich verstecken will, findet dort seinen Schlupfwinkel; es ist so groß, so belebt; mit einem Worte: wer sein Glück machen, wer aus dem Staube kriechen will, muß dort anfangen. Wie manche niedere Abkunft ist dort umgekauft worden, und hat für altes adeliges Geblüt gegolten! Alle Wunder und Verwandlungen geschehen dort. O Theodore, du hast ja gewonnen Spiel! Der Himmel hat dir so hübsche Dingerchen zu Töchtern gegeben. Wären sie mein, die lieben Närrchen; jede sollte mir so viel Ausbeute liefern, als eine Goldgrube in Indien.“ „Ich hatte nur eine Nichte, mit der ich nach Madrit ging. Sie hatte nichts, als ein Paar schwarze Augen, und eine angenehme Stimme; aber ein gelehriges Köpfchen hatte sie, das sich in all und jedem nach mir richtete. Dafür ging auch alles wie am Schnürchen. Was gab es da nicht für Dublonen, für Gallakleider, für Perlen, für Schmuck? Wo war ein Fest,...

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Let's set the scene: Spain in the 1600s. The roads are rough, travel is an adventure, and everyone is looking for an angle. This book follows two masters of the angle: Don Diego, a gentleman with more charm than cash, and his quick-witted servant, Carriazo. Their plan? Hop on the post coach from Madrid to Seville and use the journey as their personal stage for a series of clever swindles.

The Story

The plot is straightforward but brilliantly executed. As the coach bumps along, our duo meets a rotating cast of passengers—merchants, students, ladies, soldiers—each representing a slice of Spanish society. Don Diego and Carriazo invent new identities and schemes for every leg of the trip, tricking their fellow travelers out of money, meals, and dignity. The 'Harpies' in the title refer to these human vultures picking the pockets of the road. The fun isn't just in whether they get caught, but in watching the sheer theatrical genius of their performances.

Why You Should Read It

I loved this book because it feels so modern. Forget stuffy morals; this is a celebration of wit and survival. Castillo Solórzano doesn't judge his rogues—he lets you root for them. The dialogue crackles, the scams are inventive, and you get a vivid, unfiltered picture of everyday life that most history books ignore. It's a reminder that people have always been clever, flawed, and endlessly entertaining.

Final Verdict

Perfect for anyone who enjoys clever dialogue, historical settings that feel alive, and stories where the 'bad guys' are the most fun to watch. If you like the playful mischief of 'The Canterbury Tales' or the clever cons in shows like 'Leverage,' but set in Baroque Spain, you'll have a blast with this. It's a short, smart, and thoroughly enjoyable escape.



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Mark Robinson
9 months ago

Essential reading for students of this field.

5
5 out of 5 (6 User reviews )

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