Landesverein Sächsischer Heimatschutz — Mitteilungen Band XIII, Heft 7-8…

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By Rebecca King Posted on Jan 2, 2026
In Category - Theology
German
Hey, I just stumbled upon this fascinating historical document that feels like a time capsule from 1930s Germany. It's not a traditional storybook, but it's packed with a quiet tension you can feel on every page. The journal details the work of a regional heritage society trying to preserve Saxon culture and architecture, but it's published during the rise of the Nazi regime. The real mystery isn't in a plot twist, but in reading between the lines. What does it mean to protect 'homeland' when your country's identity is being forcibly reshaped? It's a slow-burn, intellectual puzzle about memory, politics, and the things we choose to save when the world is changing too fast.
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förderte kaum noch ein halbes Dutzend unbekannter Stücke zu Tage. Dagegen zeigte sich das allgemeine Interesse an der Sache in einer reichen Folge von Zuschriften, die mir neben bereits bekannten Steinkreuzen auch alle möglichen andern alten Steine als Kreuze bezeichneten. Dies geschah z. B. mit dem ovalen Denkstein von 1817 beim Bahnhof Frankenberg und dem »Schäferkreuz« bei Limbach i. V. Seit etwa zwei Jahren ist aber auch die Quelle privater Mitteilungen ganz versiegt. Ich gehe also wohl nicht fehl, wenn ich behaupte, daß sich heute auf sächsischem Staatsgebiet kaum noch ein altes Steinkreuz an sichtbarer Stelle in Dorf oder Stadt, Flur oder Wald befinden dürfte, das in meinen früheren und heutigen Listen noch nicht verzeichnet steht. Dagegen wird man nach den Vorgängen der letzten Jahrzehnte auch in Zukunft bei Aufgrabungen oder Mauerabbruch noch manch verschwundenes Stück wiederfinden können. Die Frage ausgegrabener und vergrabener Steinkreuze verdient übrigens einmal besonderer Prüfung. Vor zehn Jahren wurde das Fischheimer Kreuz bei Rochlitz (Abb. 78) mitten im Acker in eine mühsam ausgeschachtete Grube geworfen, weil sich die Bauern stets gar so sehr davor gefürchtet hatten. Aus Schlesien berichtet Hellmich (Steinerne Zeugen, S. 6), daß ein ausgegrabenes Kreuz auf Bitten des Besitzers wieder verschüttet und ein anderes nicht am Zaune geduldet wurde; er folgert daraus, daß früher des öfteren solche alte Mäler aus Aberglauben verscharrt worden seien. Prüft man die Umstände nach, unter denen in Sachsen ganz zufällig bei Tiefbauarbeiten das eine der beiden Löbauer (Abb. 79) und das Röhrsdorfer Kreuz (Abb. 80) drei Meter unter der Oberfläche herausgeholt wurden, so gewinnt jene Vermutung sicher an Wahrscheinlichkeit, denn bis in solche Tiefen hat der Block trotz seiner Schwere sicherlich nicht von selbst versinken können. [Illustration: Abb. 78 =Fischheim= bei Wechselburg a. M.] Das Gesamtergebnis der sächsischen Forschungen nötigt aber auch immer wieder zu der Erkenntnis, daß das einzelne Stück mit seinen sagenhaften oder urkundlichen Zusammenhängen keine entscheidende Bedeutung für die Klärung des Steinkreuzrätsels besitzt, und daß sich das Steinkreuzproblem unmöglich für ein engbegrenztes neuzeitliches Staatsgebiet lösen läßt. Nur durch weitere Sammeltätigkeit, die sich in räumlicher Beziehung über das ganze Verbreitungsgebiet der Steinkreuze in- und außerhalb Europas, sowie über alle auffindbaren urkundlichen Erwähnungen erstrecken muß, läßt sich einmal die Grundlage für eine zweifelsfreie Deutung der ganzen Sitte schaffen. Diese nahezu unbegrenzte Erweiterung der Aufgabe übersteigt aber den Verfügungsbereich des einzelnen Dilettanten; da trotzdem eine gewisse planmäßige Zusammenfassung aller der Kräfte nützlich erscheint, die an verschiedenen Stellen für die Sache tätig sind, so habe ich 1919 in Anlehnung an das Denkmalarchiv des sächsischen Freistaates eine _Zentrale für Steinkreuzforschung_ (Dresden-A., Breite Straße 7) ins Leben gerufen, die sich mit der Sammlung der gesamten Forschungsergebnisse befaßt, Auskünfte erteilt, für die Sammlung oder Erhaltung der alten Mäler zu wirken sucht und die Unterlagen für wissenschaftliche Behandlung der Frage zusammenträgt. Trotz der überaus ungünstigen Zeitverhältnisse ist es mir gelungen, diese Angelegenheit in Fluß zu bringen und an vielen Stellen das Interesse für jene seltsamen Erbstücke deutscher Vergangenheit zu wecken, um die sich die Wissenschaft bisher fast nicht gekümmert hat. Einen ausführlichen Bericht über den Stand der außersächsischen Forschung werde ich gelegentlich an anderer Stelle veröffentlichen. [Illustration: Abb. 79 =Löbau=] Mit dieser weiteren Ausdehnung der Steinkreuzforschung, bei der ich bisher nahezu 3000 Standorte in verschiedenen Teilen Europas karteimäßig verzeichnen konnte und zahlreiches Nachrichtenmaterial aller Art zusammenbrachte, befestigte sich aber die in der ersten Schilderung angedeutete Überzeugung[2], daß zu den Steinen in wirklicher Kreuzesform auch die zahlreichen Steinplatten, Säulen oder Naturblöcke zu rechnen sind, die nicht nur ähnliche Zeichen und Inschriften, sowie einen ähnlichen Verwitterungsgrad der alten Steinmetzarbeit aufweisen, sondern häufig sogar mit den Kreuzen in Gruppen beieinanderstehen (vgl. z. B. Abb. 1, 2,...

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Let's be clear from the start: this isn't a novel. Landesverein Sächsischer Heimatschutz — Mitteilungen Band XIII, Heft 7-8 is a bound collection of a society's newsletter from 1934. There's no main character or three-act structure. Instead, it's a raw, primary source document. You're reading the actual meeting minutes, reports on monument preservation, lists of protected buildings, and articles on local folklore, exactly as they were printed and distributed to members over eighty years ago.

Why You Should Read It

This is where it gets interesting. Reading this isn't about the content on the surface. It's about the context screaming from the margins. This society was dedicated to protecting Saxon heritage, but it was operating in 1934 Germany. The Nazis were actively consolidating power and redefining German identity to fit their ideology. So, when you read a dry report about saving a half-timbered farmhouse, you're forced to ask bigger questions. Was this an act of quiet resistance, preserving something authentic against a tide of propaganda? Or was it unintentionally aligning with nationalist ideas of 'blood and soil'? The book doesn't answer this. It just sits there, inviting you to wrestle with the ambiguity. It turns local history into a high-stakes drama about culture, memory, and survival.

Final Verdict

This is a niche, challenging, but incredibly rewarding read for a specific audience. It's perfect for history buffs, archivists, or anyone fascinated by how ordinary people navigate extraordinary political times. If you love analyzing primary sources and piecing together hidden narratives from bureaucratic documents, you'll find this utterly absorbing. But if you're looking for a straightforward narrative or clear answers, you'll likely find it impenetrable. Approach it as an artifact first, and a story second.



🔓 Open Access

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Ava Nguyen
5 months ago

I have to admit, it creates a vivid world that you simply do not want to leave. I couldn't put it down.

Patricia Martin
1 year ago

After finishing this book, the author's voice is distinct and makes complex topics easy to digest. I learned so much from this.

Oliver Wright
10 months ago

My professor recommended this, and I see why.

Dorothy Scott
3 months ago

Read this on my tablet, looks great.

Karen Hill
6 months ago

Having read this twice, it provides a comprehensive overview perfect for everyone. I couldn't put it down.

5
5 out of 5 (9 User reviews )

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