An Author's Mind : The Book of Title-pages by Martin Farquhar Tupper

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By Rebecca King Posted on Dec 22, 2025
In Category - Faith & Religion
Tupper, Martin Farquhar, 1810-1889 Tupper, Martin Farquhar, 1810-1889
English
Ever feel like you have a hundred book ideas but never write them? In 1844, Martin Farquhar Tupper published a book that's just that—a collection of 40 title pages and short summaries for stories he imagined but never finished. 'An Author's Mind' is a literary time capsule and a peek into the creative process of a once-famous Victorian writer. It's strange, a little sad, and completely fascinating. Think of it as browsing the 'saved for later' list of a 19th-century novelist. It’s less about the stories he told and more about the ones he couldn't let go.
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ich erzähle dir nachher davon, da du doch auf Geschichten erpicht bist. Nein, nein, laß nur, das wissen wir noch von früher her. Und im Grunde, was ist uns auch näher, als der andern Menschen Geschichte, Lust und Leid, Arbeit, Liebe und Tod?« Der Gast nickte. So war der Pfarrer immer gewesen; unter allen Interessen waren ihm die, die des Menschen Schicksale betrafen, am nächsten gestanden. So war er warmen Herzens ein Vater seiner Gemeinde geworden, ihn konnte man wohl so nennen, es war keine Phrase. Nun läuteten die Glocken zusammen. Draußen der Nebel war dicht und dichter geworden. Der Gast stand am Fenster, das auf den Kirchhof ging und sah, wie sich die Schulkinder mit dem Lehrer um einen aufgeworfenen Hügel versammelten, und wie ein kleiner Leichenzug zu dem unteren Tor herein kam, wie sich der Pfarrer zu ihm gesellte und wie der Sarg, auf dem ein einziger Kranz lag, niedergestellt wurde. Ein Mann mit einem kleinen Bübchen auf dem Arm stand zunächst des Sarges; das mußte der Hauptleidtragende sein. Das alles sah der Gast nur in schattenhaften Umrissen, es war alles dicht eingehüllt in den Nebel, und aus dem Nebel heraus drangen auch dünn und wie verschwommen die Stimmen der singenden Kinder, dann die tiefe Stimme des Pfarrers. In der Stube war es heimelich warm und die Bücherschränke übten ihre Anziehungskraft aus; bald saß der Gast mit einer seltenen Ausgabe der Aeneide im Sofa, aus deren altertümlichen Kupfern er erst den Blick wieder erhob, als der alte Pfarrer vor ihm stand. Der kurze Novembertag ging schon stark zur Neige, und, als müßte es so sein, fielen nun weich und lautlos die Schneeflocken vom Himmel und legten sich auf das neue Grab da draußen, in dem ein unruhiges Menschenherz war zur Ruhe gelegt worden. »Nein, kein Licht, Ursel,« sagte der Pfarrer, als die alte Magd mit der Lampe erschien, »wir wollen im Dämmer sitzen und uns Geschichten erzählen.« Dann, als die Pfeifen brannten, fing er an: »Es war so ein Tag wie heut, das ist nun drei Jahre her. Ich weiß es wohl noch. Wir hatten die beiden ältesten Enkelkinder da, die spielten um den Tisch herum und jauchzten laut, daß es meiner Frau und mir zumute war, als kämen die alten Zeiten noch einmal herauf, wo unsere Eigenen so herumtollten. Über dem ging die Tür auf; wir hatten ein leises Klopfen überhört, und in dem Rahmen stand ein junges Zigeunerweib. Ursel war an den Brunnen gegangen und hatte die Haustür solange offen gelassen, so war die Fremde unberufen bis in die Wohnstube gekommen. Die Kinder verstummten in ihrem Jubel und hingen sich meiner Frau an das Kleid. Ich habe schon viele aus diesem fahrenden Volke gesehen, Siegfried, es hat immer mein Herz bewegt, daß sie sind wie die Wanderschwalben, immer mit dem Trieb in die Ferne, und doch mit der Sehnsucht nach einer Heimat. Aber die hier stand und bittend die Hand ausreckte, die war so das Urbild eines Mädchens aus der Fremde, ein blütenjunges Weib, dem in dem bräunlichen Gesicht Lippen und Wangen in einem matten Rot leuchteten und dem aus dem bläulichen Weiß die Augensterne in einem feuchten, goldenen Braun hervorglänzten, die noch schlanke, junge Gestalt in ärmliche, doch etwas phantastische Gewänder gehüllt. Ich weiß das noch so genau, denn dieses junge Weib ist hernachmals noch oft in meinen Weg getreten und immer sah ich an ihr das Fremdartige, das sich in die Ferne sehnte und doch aus der Ferne wieder zurückstrebte, das Rätsel der Menschenseele, die ein Zuhause sucht durch alle Welt hindurch. Für jetzt bat sie nur in fremdartig klingender Sprache um etwas alte...

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I stumbled upon this book completely by accident, and it's one of the most curious things I've read in a while. Published in 1844, it's exactly what the subtitle says: a book of title pages. The author, Martin Farquhar Tupper, was hugely popular in his day (Queen Victoria was a fan!), but here he did something weird. He compiled 40 ideas for books—complete with dramatic titles and short plot descriptions—that he never actually wrote.

The Story

There isn't a traditional plot. Instead, you get a tour of Tupper's imagination. Each entry is like a literary trailer: a title like 'The Patriot Martyr' or 'The Hermit of Thebes,' followed by a few paragraphs sketching out characters and conflicts. You see grand historical epics, moral tales, and domestic dramas all lined up, fully formed in his head but never making it to the page. The book itself is his explanation and defense of this unusual project.

Why You Should Read It

It's a surprisingly intimate and human read. You feel the author's ambition, his doubts, and the sheer weight of all those unwritten words. It's about the gap between the brilliant idea and the hard work of execution—something any creative person knows all too well. Reading it feels like finding someone's private notebook. You're not getting polished stories; you're getting the ghost of potential, which is somehow more compelling.

Final Verdict

This isn't for someone looking for a gripping novel. It's perfect for history and literature nerds who love peeking behind the curtain, for writers who need reassurance that even 'successful' authors have a graveyard of unfinished ideas, and for anyone who enjoys truly odd, meta pieces of publishing history. It's a short, melancholic, and utterly unique little book.



📚 Copyright Status

This publication is available for unrestricted use. Share knowledge freely with the world.

Michael Lee
5 months ago

The layout is very easy on the eyes.

Linda King
1 year ago

I started reading out of curiosity and it challenges the reader's perspective in an intellectual way. Truly inspiring.

Sarah Moore
1 year ago

If you enjoy this genre, the character development leaves a lasting impact. Thanks for sharing this review.

Michael Taylor
4 months ago

As someone who reads a lot, it creates a vivid world that you simply do not want to leave. Don't hesitate to start reading.

Deborah Jones
1 year ago

Five stars!

5
5 out of 5 (17 User reviews )

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