Briefe an Ludwig Tieck (4/4) by Ludwig Tieck

(4 User reviews)   3472
By Rebecca King Posted on Jan 2, 2026
In Category - Faith & Religion
Tieck, Ludwig, 1773-1853 Tieck, Ludwig, 1773-1853
German
Ever wonder what it was like to be at the center of German Romanticism? This book isn't a novel—it's a backstage pass. 'Briefe an Ludwig Tieck' is the fourth and final volume of letters written to the literary giant Ludwig Tieck. Reading it feels like eavesdropping on the 19th century. You'll find famous friends like the Brothers Grimm and Goethe writing about everything from fairy tales and philosophy to gossip and money troubles. The real mystery here isn't in a plot, but in watching how ideas that shaped modern storytelling were born in messy, personal conversations between brilliant minds. It's history, unfiltered.
Share

Read "Briefe an Ludwig Tieck (4/4) by Ludwig Tieck" Online

This book is available in the public domain. Start reading the digital edition below.

START READING FULL BOOK
Instant Access    Mobile Friendly

Book Preview

A short preview of the book’s content is shown below to give you an idea of its style and themes.

Geb. im Juli 1770 zu Danzig, gest. am 18. April 1838 in Jena. Gabriele, 3 Bde. (1820.) -- Die Tante, 3 Bde. (1823.) -- Sidonia (1828.) -- Erzählungen, 11 Bde. (1825-32.) -- Reise durch England und Schottland (1813.) -- Reise durch das südliche Frankreich, 2 Bde. (1817.) -- Kunsthistorische Werke &c. Sämmtliche Schriften, 24 Bde. (1830-31.) Sie war, seitdem sie sich in Weimar niedergelassen, und so lange sie dort „ein Haus machte“ -- ein für ihre Verhältnisse vielleicht zu gastfreies! -- so recht eigentlich die Providenz aller Fremden, welche ihr nur irgend würdig erschienen, darin aufgenommen zu werden. Goethe, da er noch des Abends ausging, ließ sich’s gar gern bei ihr gefallen; entlud sich auch häufig des Andranges von Gästen, indem er den Strom der Geselligkeit aus seinen Räumen nach denen der theuren Freundin zu leiten verstand. Es dürften wohl wenig Mitlebende so tief und innig eingeweiht gewesen sein in _alle_ Geheimnisse des „Hauses am Plan“ wie Frau Johanna. Nur ihren Vertrautesten erschloß in ungestörter Plauderstunde die hochbegabte Genossin großer Tage ihr sonst festverwahrtes Schatzkästlein weimarischer Reminiscenzen. Es ist sehr zu bedauern, daß sie hinüberging, ohne den oftmals gehegten, oftmals wieder aufgegebenen Vorsatz ausgeführt zu haben, den sie mit den Worten bezeichnete: „Was ich zu erzählen wüßte, weiß kein Anderer zu erzählen.... aber ich hab’ eine heilige Scheu!“ Gerade diese „heilige Scheu“ würde ihrer Feder ohne Anstoß über manche gefährliche Stelle geholfen haben. Leider sind einzelne ihrer zutraulichsten Mittheilungen durch den Mund ihrer Tochter Adele an deren Jugendfreundin übergegangen, und letztere hat sie wieder ihrem, unzählige Bücher anfertigenden, Herrn Gemahl gegeben; und so war ein Schandbüchlein entstanden, von welchem die Schopenhauer verzweiflungsvoll klagte: „Es ist mir entsetzlich, daß in diesem Libell Dinge stehen, die der Verfasser nur durch mich -- wenigstens mittelbar -- erfahren haben kann!“ Doch ließ es sich nicht ändern. I. _Weimar_, d. 2ten Dec. 1823. Ich wage mich mit einer Bitte an Sie, verehrter Freund, deren Gewährung ich mit Gewisheit von Ihnen hoffe, besonders da ich sie Ihnen so bequem als möglich zu machen gedenke. Ich kenne Ihre große Bekanntschaft mit dem englischen Theater, in der Ihnen in Deutschland Niemand und vielleicht auch in England Keiner gleich kommt, und bitte Sie daher, mir die Titel von etwa ein Duzend englischer Lustspiele aus dem vorigen Jahrhundert aufzuschreiben, die Schröder noch nicht benuzt hat, und die gehörig modernisirt und umgearbeitet vielleicht den Stoff zu deutschen Lustspielen liefern könnten, wenn eine geschickte Hand sich darüber machte. In diesem Jahrhundert ist glaube ich nichts bedeutendes erschienen, die Engländer wie die Deutschen, ergözen sich meistentheils an Nachahmungen französischer Melodrams, doch wären Ihnen auch einige neuere für diesen Zweck paßende Stücke bekannt, so bitte ich ebenfalls ihre Titel mir mitzutheilen. Ihnen will ich es nicht verhehlen, daß ich selbst Lust und Trieb in mir fühle, mich auch einmal in diesem Fach zu versuchen, doch würde ich, aus Gründen, die Sie selbst fühlen, dieses nie unter meinem Namen thun, daher bitte ich Sie gegen Niemand etwas von diesem Vorsatz, nicht einmal von meinem jetzigen Anliegen an Sie, zu erwähnen. Ich glaube, daß das englische Theater noch viele Schätze bietet, die gut benuzt endlich dazu beitragen könnten, die französischen kleinen Lustspiele, die für Deutsche doch nie ganz paßen, von der Bühne, wenn nicht zu verdrängen, doch wenigstens ihre jetzige Alleinherrschaft zu beschränken. Ob ich das dazu nöthige Geschick habe, kann freilich nur die Zeit lehren, aber ich habe Lust, den Versuch zu wagen, besonders da ich bei meiner jetzigen Kränklichkeit einer erheiternden und leichtern, weniger anstrengenden Arbeit bedarf. Ich weis, lieber Herr Doktor, Sie schreiben ungern Briefe, ich entsage also schon im Voraus der Freude,...

This is a limited preview. Download the book to read the full content.

This book is the last piece of a fascinating puzzle. It collects letters sent to Ludwig Tieck, one of the key figures of German Romanticism, from roughly 1830 to 1853. There's no traditional story with a beginning and end. Instead, you're reading the real-life correspondence of a literary network. Think of it as the group chat of 19th-century German intellectuals.

The Story

There isn't a plot in the usual sense. The 'story' is the unfolding of a life and an era through the mail. The letters come from fellow writers, scholars, publishers, and admirers. They discuss ongoing projects, critique each other's work, share news, and ask for favors. You see Tieck's role as a mentor, a critic, and a connector. The narrative is the slow march of time—the shift from the fiery energy of early Romanticism to the more settled, reflective later years of its leading figures.

Why You Should Read It

I loved the sheer intimacy of it. Textbooks tell you what Romanticism was; these letters show you how it felt. You see the doubts, the excitement over a new idea, the frustration with critics, and the simple logistics of being a writer before the internet. It strips away the myth and reveals the people. Reading a letter where someone argues about the meaning of a folk tale, and then casually mentions a toothache, is wonderfully humanizing.

Final Verdict

This is a specialist's treasure, but curious general readers can find gems too. It's perfect for history or literature fans who already have some background on the era and want to go deeper. If you've ever enjoyed the works of E.T.A. Hoffmann, the Grimm Brothers, or Goethe, this is like reading their director's commentary. It's not a page-turner; it's a slow, rewarding immersion. Dip in and out, and you'll feel like you've pulled up a chair in Tieck's study.



📚 Legal Disclaimer

Legal analysis indicates this work is in the public domain. It serves as a testament to our shared literary heritage.

Lisa Robinson
4 months ago

Honestly, the flow of the text seems very fluid. I will read more from this author.

Charles Martinez
1 year ago

As someone who reads a lot, the depth of research presented here is truly commendable. A valuable addition to my collection.

Lisa Jones
1 year ago

To be perfectly clear, the atmosphere created is totally immersive. I couldn't put it down.

Sandra Taylor
2 weeks ago

I started reading out of curiosity and the narrative structure is incredibly compelling. Exceeded all my expectations.

4.5
4.5 out of 5 (4 User reviews )

Add a Review

Your Rating *
There are no comments for this eBook.
You must log in to post a comment.
Log in


Related eBooks