Hamburgische Dramaturgie by Gotthold Ephraim Lessing

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Lessing, Gotthold Ephraim, 1729-1781 Lessing, Gotthold Ephraim, 1729-1781
German
Ever wondered why some plays feel fake while others hit you right in the gut? Gotthold Lessing was fighting that same battle in 1760s Germany. Forget dry theory—this is a fiery collection of essays where Lessing takes on the stale, rule-bound French theater that everyone worshipped. He argues for something real, something messy and human. Think of it as the original call to break the rules and make art that actually matters. It’s a backstage pass to the moment modern drama was born.
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may require more specialized programs to display the accents. This is the 8-bit version. This book content was graciously contributed by the Gutenberg Projekt-DE. That project is reachable at the web site http://gutenberg.spiegel.de/. Dieses Buch wurde uns freundlicherweise vom "Gutenberg Projekt-DE" zur Verfügung gestellt. Das Projekt ist unter der Internet-Adresse http://gutenberg.spiegel.de/ erreichbar. HAMBURGISCHE DRAMATURGIE von GOTTHOLD EPHRAIM LESSING Inhalt: Ankündigung Erster Band Zweiter Band Verzeichnis der Theaterstücke, nach Autorennamen geordnet Verzeichnis der Theaterstücke, nach Titeln geordnet Ankündigung Es wird sich leicht erraten lassen, daß die neue Verwaltung des hiesigen Theaters die Veranlassung des gegenwärtigen Blattes ist. Der Endzweck desselben soll den guten Absichten entsprechen, welche man den Männern, die sich dieser Verwaltung unterziehen wollen, nicht anders als beimessen kann. Sie haben sich selbst hinlänglich darüber erklärt, und ihre Äußerungen sind, sowohl hier, als auswärts, von dem feinern Teile des Publikums mit dem Beifalle aufgenommen worden, den jede freiwillige Beförderung des allgemeinen Besten verdienet und zu unsern Zeiten sich versprechen darf. Freilich gibt es immer und überall Leute, die, weil sie sich selbst am besten kennen, bei jedem guten Unternehmen nichts als Nebenabsichten erblicken. Man könnte ihnen diese Beruhigung ihrer selbst gern gönnen; aber, wenn die vermeinten Nebenabsichten sie wider die Sache selbst aufbringen; wenn ihr hämischer Neid, um jene zu vereiteln, auch diese scheitern zu lassen bemüht ist: so müssen sie wissen, daß sie die verachtungswürdigsten Glieder der menschlichen Gesellschaft sind. Glücklich der Ort, wo diese Elenden den Ton nicht angeben; wo die größere Anzahl wohlgesinnter Bürger sie in den Schranken der Ehrerbietung hält und nicht verstattet, daß das Bessere des Ganzen ein Raub ihrer Kabalen, und patriotische Absichten ein Vorwurf ihres spöttischen Aberwitzes werden! So glücklich sei Hamburg in allem, woran seinem Woh1stande und seiner Freiheit gelegen: denn es verdienet, so glücklich zu sein! Als Schlegel, zur Aufnahme des dänischen Theaters,--(ein deutscher Dichter des dänischen Theaters!)--Vorschläge tat, von welchen es Deutschland noch lange zum Vorwurfe gereichen wird, daß ihm keine Gelegenheit gemacht worden, sie zur Aufnahme des unsrigen zu tun: war dieses der erste und vornehmste, "daß man den Schauspielern selbst die Sorge nicht überlassen müsse, für ihren Verlust und Gewinst zu arbeiten".[1] Die Prinzipalschaft unter ihnen hat eine freie Kunst zu einem Handwerke herabgesetzt, welches der Meister mehrenteils desto nachlässiger und eigennütziger treiben läßt, je gewissere Kunden, je mehrere Abnehmer ihm Notdurft oder Luxus versprechen. Wenn hier also bis itzt auch weiter noch nichts geschehen wäre, als daß eine Gesellschaft von Freunden der Bühne Hand an das Werk gelegt und, nach einem gemeinnützigen Plane arbeiten zu lassen, sich verbunden hätte: so wäre dennoch, bloß dadurch, schon viel gewonnen. Denn aus dieser ersten Veränderung können, auch bei einer nur mäßigen Begünstigung des Publikums, leicht und geschwind alle andere Verbesserungen erwachsen, deren unser Theater bedarf. An Fleiß und Kosten wird sicherlich nichts gesparet werden: ob es an Geschmack und Einsicht fehlen dürfte, muß die Zeit lehren. Und hat es nicht das Publikum in seiner Gewalt, was es hierin mangelhaft finden sollte, abstellen und verbessern zu lassen? Es komme nur, und sehe und höre, und prüfe und richte. Seine Stimme soll nie geringschätzig verhöret, sein Urteil soll nie ohne Unterwerfung vernommen werden! Nur daß sich nicht jeder kleine Kritikaster für das Publikum halte, und derjenige, dessen Erwartungen getäuscht werden, auch ein wenig mit sich selbst zu Rate gehe, von welcher Art seine Erwartungen gewesen. Nicht jeder Liebhaber ist Kenner; nicht jeder, der die Schönheiten eines Stücks, das richtige Spiel eines Akteurs empfindet, kann darum auch den Wert aller andern schätzen. Man hat keinen Geschmack, wenn man nur einen einseitigen Geschmack hat; aber oft ist man desto parteiischer. Der wahre Geschmack ist...

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This isn't a novel or a play—it's a fight in print. Hamburgische Dramaturgie is a series of 104 essays Lessing wrote while working as a critic for a short-lived theater in Hamburg. The theater failed, but these reviews became legendary.

The Story

There's no plot, but there is a clear mission. Lessing uses his reviews of the Hamburg theater's performances as a springboard. He attacks the popular French neoclassical plays, which were all about fancy language and strict, unrealistic rules. He champions Shakespeare and the ancient Greeks instead, arguing that drama should make us feel genuine pity and fear, not just admire pretty speeches. He asks the big questions: What makes a character believable? Should heroes be perfect? His main target is the idea of 'poetic justice' where only the bad guys suffer. Life isn't like that, he says, and neither should great theater be.

Why You Should Read It

Reading this feels like having coffee with a brilliantly opinionated friend. Lessing isn't some stuffy professor. He's witty, sometimes sarcastic, and deeply passionate. You can feel his frustration with plays that bored him and his excitement when something felt true. His core idea—that art's power comes from emotional truth, not following rules—is still revolutionary. It's the foundation for everything from Ibsen to modern TV dramas. It makes you look at any story differently.

Final Verdict

Perfect for theater lovers, writers, or anyone curious about where our modern ideas of storytelling come from. It's not a light read—you have to meet it halfway—but it’s incredibly rewarding. If you've ever rolled your eyes at a predictable plot or cheered for a flawed character, Lessing was fighting for you 250 years ago. This is the original manifesto for why stories matter.



🟢 Open Access

Legal analysis indicates this work is in the public domain. It is available for public use and education.

Barbara Wright
1 year ago

This book was worth my time since it creates a vivid world that you simply do not want to leave. Don't hesitate to start reading.

Christopher Taylor
11 months ago

Finally a version with clear text and no errors.

Kenneth Sanchez
10 months ago

Wow.

Ava Smith
1 week ago

This book was worth my time since the plot twists are genuinely surprising. A valuable addition to my collection.

Linda Walker
1 year ago

Not bad at all.

5
5 out of 5 (15 User reviews )

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