Holy in Christ by Andrew Murray

(4 User reviews)   3462
By Rebecca King Posted on Jan 2, 2026
In Category - Faith & Religion
Murray, Andrew, 1828-1917 Murray, Andrew, 1828-1917
English
Ever feel like 'holiness' is something for spiritual superstars? That's exactly what Andrew Murray tackles in this classic. He argues that being holy isn't about trying harder to be perfect. Instead, it's about understanding our deep connection to Christ. He says we're not just trying to *act* holy—we're meant to *be* holy because we belong to Him. It's a simple but powerful shift in thinking. If you're tired of feeling like you're constantly falling short, this book offers a refreshing and surprisingly practical perspective on what it really means to live a set-apart life.
Share

Read "Holy in Christ by Andrew Murray" Online

This book is available in the public domain. Start reading the digital edition below.

START READING FULL BOOK
Instant Access    Mobile Friendly

Book Preview

A short preview of the book’s content is shown below to give you an idea of its style and themes.

und sonstige Ausbildung des Körpers bei den Negerinnen scheint z. B. Herrn +Hugo Zöller+ durch eine wenn auch noch unbedeutende Beimischung europäischen Blutes begünstigt zu werden, darnach zu urteilen, dass die meisten Mulattinnen fast übermässig stark entwickelte Körperformen besitzen.[8] Man darf also füglich sagen, dass die leibliche Differenzierung der Geschlechter mit ihrer jeweiligen Kulturentwicklung gleichen Schritt halte. Wie ähnlich oder verschieden nun männliche und weibliche Geschöpfe sein mögen, stets ergänzen sie einander und bilden in ihrer Vereinigung erst das rechte, wahre Individuum. Zu dieser Vereinigung werden sie aber durch den mächtigsten Drang getrieben: Einstweilen, bis den Bau der Welt Philosophie zusammenhält, Erhält sich das Getriebe Durch Hunger und durch Liebe singt +Friedrich Schiller+ und fasst in diesen wenigen Worten mit scharfem Blicke die zwei Haupttriebfedern des Thuns und Lassens der Lebewesen zusammen. Der mächtigste Urheber alles Fortschrittes ist sonder Zweifel der Hunger gewesen, denn das Nahrungsbedürfnis kehrt stets in kurzen Zeiträumen wieder und lässt sich darüber hinaus nur schwer und dann nicht lange beschwichtigen. Überall auf Erden geht der Geschöpfe erstes Sinnen und Trachten auf Stillung des Hungers aus, und welche Eroberungen verdankt die Menschheit nicht diesem allgewaltigen Triebe! Jagd, Fischfang, Ackerbau, ja eine Menge von Industriezweigen und selbst von gesellschaftlichen Einrichtungen haben keine andre Ursache, als den Stachel des Hungers. Nächst dem Hunger der mächtigste Tyrann der organischen Welt ist der +Geschlechts+- oder +Paarungstrieb+, welcher die Geschlechter einander in die Arme führt. Ernährung, Kreislauf, Atmung, Ab- und Aussonderungen sorgen für die Erhaltung des Individuums. Zur Erhaltung der Gattung führt die Zeugung (_Generatio_), welche in der Pflanze auf einer Notwendigkeit, im Tiere auf einem Instinkte beruht, im Menschen ein durch die Dazwischenkunft des Geistigen +veredelbarer+ Trieb ist,[9] zur +Liebe+ werden kann, von der +Schiller+ spricht und die Dichter aller Zeiten singen. Dem Paarungstriebe sind in einem gewissen Stadium ihrer Entwicklung ausnahmslos alle normal gebildeten Individuen der höheren Tierarten unterworfen; er ist mit +einem+ Worte ein +Naturgesetz+. Auf einer untersten Stufe ist dem Geschöpfe, nicht als Individuum, sondern in Anbetracht seiner Erhaltung, nichts so sehr von Nutzen, als dass durch unvermitteltes Nervenspiel dem Anreize zur Fortpflanzung sofort die entsprechende Thätigkeit der Bewegungsnerven folge. Der Mensch bewahrt noch unverloren dieses alte Erbe. Das Zeugungsgeschäft (_Coitus_) ist eine reflexive, automatische Bewegung, welche man ererbt und welche sich vollzieht wie das Atmen und Milchsaugen aus dem mütterlichen Busen. Werden ein mannbarer Mann und ein eben solches Weib, so führt +Paolo Mantegazza+, der gefeierte Florentiner Anthropologe, aus, mögen sie noch so unschuldig sein, sich selbst überlassen, so werden sie, nachdem sie sich einander genähert haben, ohne es fast zu wissen, den Weg finden, durch den ein neues Geschöpf in das Leben gerufen wird.[10] +Plato+ hat den Träger des Geschlechtssinnes deshalb nicht mit Unrecht als ein Tier für sich innerhalb des Menschen bezeichnet; so selbständig erschien ihm sein Verhalten unter Abweisung des Einflusses der „oberen Seelen“, so überwiegend wirksam erscheint hier noch der ererbte Instinkt aus der Zeit primitivster Sorge für die Erhaltung des Lebens der Art.[11] Man nennt daher diesen Paarungs- oder Begattungstrieb auch den „Zeugungstrieb“, insoferne als dessen Befriedigung normal das Entstehen von Nachkommenschaft zur Folge hat. Doch möchte ich letztere Benennung weniger bevorzugen, weil in ihr der Sinn zu schlummern scheint, als ob die Zeugung der von den Individuen +beabsichtigte+ Zweck ihrer Vereinigung wäre. Dies ist aber durchaus nicht der Fall. Die Vereinigung der Tiere erfolgt instinktiv; sie dienen in derselben nicht sich, nicht ihrem eigenen Nutzen, sondern sie folgen unbewusst den Zwecken der Natur. Freilich wird der Geschlechtstrieb befriedigt, dessen Unterdrückung für das Geschöpf die schwersten Schädigungen herbeiführen kann und somit einfach widernatürlich ist. Das vornehmste Wesen der Schöpfung vermag allerdings, wenn...

This is a limited preview. Download the book to read the full content.

This isn't a storybook with characters and plot twists. Think of it more as a 31-day conversation with a wise, gentle mentor. Each short chapter focuses on a different aspect of holiness, like 'Holy in Christ,' 'The Holy One of God,' or 'Holiness and Truth.' Murray walks you through what the Bible says about God's holiness and how that directly connects to who we are. He breaks down big ideas into bite-sized pieces you can actually chew on.

Why You Should Read It

I'll be honest: I picked this up expecting a guilt trip. I was pleasantly shocked. Murray's writing is like a cool drink of water. He cuts through the noise and gets right to the heart of things. His main point is so freeing: holiness is about connection, not performance. It's about who you are in Christ, not just a list of things you do or don't do. Reading a chapter each morning totally changed my outlook for the day. It felt less like a duty and more like discovering a forgotten treasure I already owned.

Final Verdict

This book is perfect for anyone who feels stuck in their faith or worn out by trying to 'be good.' It's for the person who wants something deeper than surface-level inspiration. It's a slow, thoughtful read—don't rush it. If you're looking for a practical, grace-filled guide to understanding one of Christianity's core concepts, this little book is a quiet powerhouse. It's a true classic for a reason.



🔓 Public Domain Content

No rights are reserved for this publication. Use this text in your own projects freely.

Kevin Flores
8 months ago

The layout is very easy on the eyes.

Carol Wilson
1 year ago

Essential reading for students of this field.

Thomas Thompson
9 months ago

Surprisingly enough, it challenges the reader's perspective in an intellectual way. I would gladly recommend this title.

Joseph Thomas
1 year ago

Surprisingly enough, it challenges the reader's perspective in an intellectual way. I learned so much from this.

4
4 out of 5 (4 User reviews )

Add a Review

Your Rating *
There are no comments for this eBook.
You must log in to post a comment.
Log in


Related eBooks