Anselm Feuerbach : Eine Kunstgabe für das deutsche Volk by Feuerbach and Friedrich

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German
Okay, so I picked up this book about Anselm Feuerbach thinking it was just another art book. I was wrong. It's a weird, fascinating little artifact from 1845 Germany. The title calls it 'An Art Gift for the German People,' written by the painter himself with a poet named Friedrich. But here's the thing: the author is listed as 'Unknown.' Why? What's the story behind this collaboration? It's less a straightforward biography and more a puzzle about art, national identity, and who really gets to tell an artist's story. If you like art history with a side of mystery, this one's for you.
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Passagen in gesperrter Schrift werden mit +Pluszeichen+ markiert. #################################################################### Anselm Feuerbach Eine Kunstgabe für das deutsche Volk Mit einem Geleitworte von Walther Friedrich [Illustration] Herausgegeben von der Freien Lehrervereinigung für Kunstpflege [Illustration] Mainz 1913 · Verlag von Jos. Scholz Inhaltsverzeichnis (Reihenfolge der Bilder) [Illustration] Seite 3 Jugendbildnis 4 Studienkopf (Nanna) 5 Idyll aus Tivoli 6 Iphigenie (Erste Fassung) 7 Studie 9 Selbstbildnis 11 Musizierende Kinder von einer Nymphe belauscht 13 Dante und die edlen Frauen von Ravenna 15 Pietà 17 Madonna 19 Paolo und Franzeska da Rimini 21 Spielende Kinder 23 Erinnerung an Tivoli 25 Meeresstudie von Porto d’Anzio 27 Iphigenie (Zweite Fassung) 29 Medea 31 Familien-Idyll 33 Konzert 35 Feuerbachs Mutter Alle Rechte vorbehalten Rom! Was lag und was liegt für den Deutschen in diesem Worte! Jahrhundertelang war es das Ziel deutscher Helden, jahrhundertelang dann das Sehnen deutscher Geister, und noch uns ist es der ewige Hort antiker Kultur. Mit so vielen guten deutschen Namen ist Rom untrennbar verknüpft, nicht immer zum Glück für den Träger. So mancher hat sich in Rom verloren, geblendet von der Sonnenhöhe seiner Kultur; so mancher zog enttäuscht heim, da er nicht Wurzel fassen konnte in römischem Boden; doch vielen ward Rom eine Offenbarung und ein Führer in ihrem Schaffen. Zu diesen zählt auch Anselm Feuerbach. Der große Künstler geht oft, seltsam und rätselhaft, aus den unteren Schichten des Volkes hervor. Die unverbrauchte Schaffenskraft ganzer Geschlechter scheint in ihm angehäuft und macht ihn zum kraftvollen Bahnbrecher. Ganz anders bei Feuerbach. Sein Erscheinen ist Erfüllung. Er krönte und beschloß die Arbeit eines ganzen Geschlechtes von höchster Kultur. Was Feuerbachs Schaffen leitete, das war nicht die frische unmittelbare Naturkraft, sondern höchste Kultur. Der Geist hellenischer Schönheit und Lebenshöhe, der dem Elternhause das Gepräge gab, wurde auch für sein Leben und Schaffen bestimmend: Die Antike ist ihm Erlebnis. Mit seinem Wesen und Werden verwachsen, gibt sie seinem Werk die Richtlinie. Sie überdauert den Einfluß der Schulen und den Wechsel der Technik; sie weicht keiner noch so maßlosen und ungerechten Kritik, und sie führt ihn in zielsicherem Fortschreiten zu den Gipfeln seiner Meisterschaft. Gerade die Höhe seiner Kultur bewahrt Feuerbach vor jeder äußeren stofflichen Abhängigkeit vom Altertume. Ja, die Gewänder einer Medea, Iphigenie, so rein griechisch sie auf uns wirken, sind durchaus freie Schöpfungen und widersprechen der Überlieferung. -- Es war gut, daß schon das Vaterhaus der Kunst Feuerbachs den Leitstern gab. Ihm waren ja nicht nur die Segnungen, sondern auch die Hemmungen einer hohen Familienkultur geworden. Eine übergroße Empfindlichkeit und Reizbarkeit verbitterte ihm schon frühzeitig manche Stunde und machte den Mann zu einem Einsamen, noch ehe er des Lebens Höhe erreicht hatte. So war es denn ein Segen, daß ihm ein so qualvolles Ringen um seinen Ausdruck -- wie es einen Marreés vernichtete -- erspart blieb; es hätte auch ihn vor seiner Erfüllung hinweggerafft. -- [Illustration] [Illustration] [Illustration] [Illustration] Anselm Feuerbach wurde am 12. September 1829 zu Speyer geboren. Sein Vater, der feinsinnige Altertumsforscher, bei Anselms Geburt noch Gymnasiallehrer in Speyer, wurde 1836 als Professor nach Freiburg berufen. Die Mutter starb kurz nach der Geburt des Sohnes. Die verständnisvolle und selbstlose Frau, als „Feuerbachs Mutter“ bekannt, die ihr ganzes Dasein Anselm widmete, war des Vaters zweite Frau, Henriette Heydenreich. In heißem Dankgefühl schrieb ihr der Sohn 1863: „Was Du für mich gelitten und getan hast, Mutter, wer hätte es getan? Sind nicht alle Resultate, die ich erzielen werde, zur Hälfte Dein und zur Hälfte mein Werk!“ -- Anselms Begabung zeigte sich schon früh. „Es war mir so natürlich,“ sagt er in seinem Vermächtnis, „sowohl mit der rechten als mit der linken Hand alle irgend habhaften weißen, grauen,...

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The Story

This isn't a normal biography. Published in 1845, the book presents itself as a gift to the German public from the painter Anselm Feuerbach. He teams up with the poet Friedrich (likely Johann Friedrich) to create a unique portrait. They mix Feuerbach's own thoughts on his art and life with Friedrich's poetic commentary. It's a hybrid—part memoir, part artistic manifesto, part cultural project aimed at defining German art for the people. The central 'plot' is their attempt to build Feuerbach's public image and connect his classical style to a rising German national spirit.

Why You Should Read It

I found it really compelling as a look at how artists shape their own legacies. Feuerbach isn't just sitting for a portrait; he's helping to paint it. The book gives you a direct line to what he thought was important about his work. The collaboration with Friedrich adds this interesting layer—it's art filtered through words, and words inspired by art. Reading it feels like peeking behind the curtain of 19th-century German culture to see the machinery of fame and national identity being built.

Final Verdict

This is a niche but rewarding read. It's perfect for art history lovers who enjoy primary sources and want to move beyond just looking at paintings. If you're curious about how 19th-century artists viewed themselves and their role in society, you'll get a lot out of this. It's not a light novel, but it's a short, concentrated dose of history straight from the source. Just be ready for that charmingly obscure 'Unknown' author credit to bug you the whole time.



🔖 Usage Rights

This book is widely considered to be in the public domain. Knowledge should be free and accessible.

Logan Jones
1 week ago

Wow.

Mason Anderson
1 year ago

I started reading out of curiosity and the arguments are well-supported by credible references. I learned so much from this.

Carol Nguyen
1 year ago

Surprisingly enough, it challenges the reader's perspective in an intellectual way. One of the best books I've read this year.

Jessica Jackson
10 months ago

The formatting on this digital edition is flawless.

5
5 out of 5 (4 User reviews )

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