Quer durch Afghanistan nach Indien by Emil Trinkler

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Trinkler, Emil, 1896-1931 Trinkler, Emil, 1896-1931
German
Imagine a journey so wild it makes modern travel look tame. In 1927, geologist Emil Trinkler ditched the beaten path and tried to sneak through Afghanistan's closed borders to reach India. This is his real-life adventure story—a mix of science, espionage, and sheer stubbornness. He faced suspicious officials, harsh deserts, and mountain passes guarded by tribes who weren't exactly welcoming. It's less a polished travelogue and more a raw, sometimes frustrating diary from the edge of the map. If you've ever wondered what it felt like to be a stranger in a land determined to keep strangers out, this gripping account shows you. It's a forgotten gem of exploration writing.
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indisch-afghanischen Grenzberge führen die Zugangswege nach Indien. Alexander der Große, Timur oder Tamerlan, Mahmud von Ghasni, Baber, der erste der indischen Großmoguln, und der Perserkönig Nadir Schah, sie alle durchzogen Afghanistan auf ihren Kriegszügen nach Indien. [Illustration: 2. Afghanisches Regierungs-Karawanserai] Afghanistan ist ein wildes Bergland, in dessen östlichstem Teile die Gipfel des Hindukusch Höhen bis zu 7000 m erreichen. Tiefe Schluchten durchschneiden die Berge, und tagelang kann der Reisende über große Plateaus ziehen, ohne kaum ein Fleckchen Grün zu sehen. Brennt im Sommer die Sonne unbarmherzig auf die stark verwitterte Bergwelt hernieder, so hüllt im Winter tiefer Schnee die Berge ein, und fast ein halbes Jahr lang ist der Weg durch Zentralafghanistan dann für jeglichen Verkehr gesperrt. [Illustration: 3. Meine Wohnung in Tschähar Bagh, Herat] Nach dem letzten englisch-afghanischen Kriege 1919 hat Emir Amannullah Khan sein Land den Europäern geöffnet und zahlreiche Deutsche und Italiener in das Land gezogen, die sich dort dem afghanischen Staatsdienste als Ingenieure, Ärzte, Elektrotechniker, Architekten und Lehrer widmen. Schon seit meiner Schulzeit habe ich mich mit den Ländern Innerasiens beschäftigt, und schon während meiner Studienzeit an der Münchener Universität hatte ich meine Arbeiten auf diese Länder Zentralasiens eingestellt. Außer Chinesisch-Turkestan, Tibet und Indien zählte auch Afghanistan zu meinem engeren Interessenbereich. Da bot sich mir im Sommer 1923 Gelegenheit durch die liebenswürdige Vermittlung eines guten Freundes als Geologe in Diensten einer neugegründeten afghanischen Handelsgesellschaft nach jenem Lande zu gehen. Die Reise ging durch Rußland – kreuz und quer durch Afghanistan – und heim über Indien. Von den wissenschaftlichen Ergebnissen ist in diesem Buche nur wenig die Rede, ihre Veröffentlichung ist einem anderen Werke vorbehalten. Das vorliegende Buch – lose aneinandergereihte Tagebuchblätter, Skizzen und Bilder – soll dem Leser nur ein ungefähres Bild von dem Lande und dem Leben geben, wie es sich dem Reisenden darstellt. Ungefähr ein Jahr ist verflossen, seit ich Afghanistan verlassen habe. Ich bin wieder heimgekehrt in das von Sorgen und Kämpfen zerrissene Europa, heimgekehrt in die Länder rastloser Arbeit sich hetzender Menschen, deren Seele im Alltag verkümmert und stirbt. Oft wandern meine Gedanken nach dem großen, stillen Asien zurück, nach Afghanistans einsamen Bergen und Tälern, nach Indiens sonnigen Fluren und heiligen Stätten. Ich sehe mich im Geiste wieder mit meiner Karawane über die hohen, eingeschneiten Pässe ziehen, sehe uns wieder am flackernden Lagerfeuer sitzen und glaube manchmal die Stimmen meiner Diener zu hören. Und wieder andere Bilder steigen vor mir auf: Weiße Marmorpaläste, stille Tempelhaine, die im Schatten großer Bäume träumen, und stille Seen, in denen sich der tiefblaue Himmel und hohe Palmen spiegeln. Wenn es mir gelungen ist, in Wort und Bild diese Länder dem Leser näherzubringen, dann ist der Zweck dieses Buches erreicht. Sämtliche Photographien sind von mir selbst aufgenommen, mit Ausnahme der Bilder Nr. 34, 35, 57–60, die mir von Herrn Blaich, Kabul, zur Verfügung gestellt wurden, wofür ich ihm auch an dieser Stelle meinen besten Dank ausspreche. Zuletzt noch ein Wort des Dankes an die Herren der Deutsch-Afghanischen Kompanie für die vielseitige Unterstützung, die sie meinen Plänen zuteil werden ließen, an Frau Erna Martens, die mir eine unermüdliche Korrekturleserin gewesen ist, sowie dem Herrn Verleger für die Sorgfalt und das Interesse, das er der Herausgabe dieses Buches entgegenbrachte. DR. EMIL TRINKLER I QUER DURCH RUSSLAND UND RUSSISCH-TURKESTAN Am Freitag, dem 6. August, abends 11 Uhr, verließ ich mit meinen Kameraden Wagner und Blaich Riga. Der Wagen, den wir angewiesen bekamen, war augenscheinlich ganz neu. Er hatte elektrische Beleuchtung, bequeme aufklappbare Polstersitze und war sehr sauber. Als wir uns am anderen Morgen erhoben und gefrühstückt hatten, wurden die Abteile vom Zugpersonal ausgekehrt und geputzt, und der erste Eindruck, den...

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Emil Trinkler's Quer durch Afghanistan nach Indien (Across Afghanistan to India) is the real-deal journal of a 1920s scientist who broke the rules. The story follows Trinkler as he enters Afghanistan on a geological survey, but his real goal is to cross the entire country to British India—a trip forbidden by the Afghan government. What unfolds is a tense, slow-burn adventure. He's constantly watched, his movements restricted, and every interaction with local officials is a delicate dance. The "action" is in the constant negotiation, the anxiety of being found out, and the stunning, harsh landscapes he documents as a scientist.

Why You Should Read It

This book gets under your skin because it's so honest. Trinkler isn't a swashbuckling hero; he's often tired, annoyed, and scared. You feel the claustrophobia of being a foreigner under constant suspicion. His scientific eye details everything—rock formations, weather patterns, the exact price of bread—which somehow makes the political tension even sharper. It's a unique look at a country fiercely protecting its independence, seen through the weary eyes of an uninvited guest. You're not getting a history lesson; you're getting a vibe—the vibe of 1920s Central Asia, uncut.

Final Verdict

Perfect for readers who love true adventure with a side of historical tension. If you enjoyed the grounded peril of The Lost City of Z or the observational style of classic travel writers, you'll be hooked. It's not a fast-paced thriller, but a compelling, slow-burn portrait of a place and time seen from the outside looking in—a fascinating, frustrating, and utterly unique ride.



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Nancy Sanchez
1 year ago

Based on the summary, I decided to read it and the depth of research presented here is truly commendable. Don't hesitate to start reading.

Elizabeth King
9 months ago

Simply put, the pacing is just right, keeping you engaged. A valuable addition to my collection.

Mark Clark
1 year ago

Recommended.

Elijah Lee
1 year ago

Five stars!

Steven Sanchez
4 weeks ago

Without a doubt, it creates a vivid world that you simply do not want to leave. I will read more from this author.

5
5 out of 5 (13 User reviews )

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