Unterricht in der Beredsamkeit by Quintilian

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Quintilian, 35?-100? Quintilian, 35?-100?
German
Okay, hear me out. You know how we all had that one teacher who changed everything? This is that teacher's instruction manual, written 2,000 years ago. 'Unterricht in der Beredsamkeit' (The Education of an Orator) isn't a dusty lecture. It's Quintilian's passionate blueprint for building a good person who can also speak powerfully. The real tension? It's the ancient world's most urgent question: Can you teach someone to be both brilliantly persuasive and deeply ethical? Can virtue and skill live in the same person? Quintilian bets his entire career on 'yes.' Reading this is like finding the lost user's guide to being a thoughtful, effective human.
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er seinem Schmerze über diese Schicksalsschläge im Vorwort zum VI. Buche Ausdruck. Sein Todesjahr läßt sich nicht nachweisen; wahrscheinlich hat er ein Alter von ungefähr 70 Jahren erreicht. Die Annahme, er sei 118 gestorben, ist sicherlich nicht richtig. Den Inhalt der zwölf Bücher „Unterricht in der Beredsamkeit” gibt Quintilian in dem Vorwort zum I. Buche also an: „Das erste Buch wird nämlich das enthalten, was dem Berufe des Rhetors vorangeht. Im zweiten werden wir die ersten Anfänge bei dem Rhetor und die Fragen über das Wesen der Rhetorik behandeln. Fünf weitere Bücher sollen der Erfindung (denn daran wird sich auch die Anordnung anschließen) und vier dem rednerischen Ausdruck (wobei das Auswendiglernen und der Vortrag seine Stelle erhält) gewidmet werden. Dazu kommt noch ein Buch, in welchem der Redner selbst von uns herangebildet werden soll, und worin wir, soweit es unsere schwache Kraft vermag, über die Sitten desselben handeln wollen, über die Grundsätze, nach welchen er Prozesse übernehmen, sich davon unterrichten und sie führen soll, welche Gattung der Beredsamkeit er wählen, wann er aufhören soll, Prozesse zu führen, und von seinen nachherigen Studien.” Also ein vollständiges Lehrbuch der Rhetorik, das von dem ersten Jugendunterrichte an bis zu dem Auftreten des ausgebildeten Redners enzyklopädisch alles umfassen sollte, was auch in einer der öffentlichen Beredsamkeit nicht sehr geneigten Zeit erforderlich war. Quintilian stellt an den Redner höhere sittliche Ansprüche und baut auf sittliche Grundsätze sein System des gesamten rhetorischen Wissens. Er hat weniger die zahlreichen Werke griechischer Autoren benutzt, als vielmehr sich seinem großen Meister und Vorbilde Cicero angeschlossen (VII, 3, 8: Ich wage kaum, in meiner Ansicht von Cicero abzuweichen). Daher sind die Beziehungen auf griechische Quellen (Dionysios von Halikarnaß und Cäcilius) im ganzen selten, und selbst da ist nicht immer sicher, ob er auch wirklich aus Originalen geschöpft hat; wenigstens lassen sich so die Ungenauigkeiten erklärten. Dagegen sind überall zahlreiche Belege für ein eindringendes Studium ciceronianischer Schriften vorhanden, das auch auf die Reinheit und Sauberkeit der Darstellung den besten Erfolg geübt hat. So ist es denn nicht zu verwundern, daß dies reichhaltige Lehrbuch zu allen Zeiten großes Ansehen genossen hat und selbst im Mittelalter vielfach benutzt worden ist. Auch #Friedrich der Große# hat den Quintilian sehr hoch geschätzt; das beweist das Kabinettsschreiben des Königs an den Staatsminister von Zedlitz vom 6. September 1779: „Da ich gewahr geworden, daß bei den Schul–Anstalten noch viele Fehler sind, und daß besonders in kleinen Schulen, die Rhetoric und Logic, nur sehr schlecht oder nicht gelehrt wird, dieses aber eine vorzügliche und höchst nothwendige Sache ist, die ein jeder Mensch, in jedem Stande, wissen muß, und das erste Fundament, bei Erziehung der jungen Leute sein soll, denn wer zum besten raisoniret, wird immer weiter kommen, als einer, der falsche consequences zieht, so habe euch hierdurch Meine eigentliche Willens–Meinung dahin bekannt machen wollen: wegen der Rhetoric, ist der Quintilien, der muß verdeutschet, und darnach in allen Schulen informirt werden, sie müssen die jungen Leute ≈traductions≈ und ≈discourse≈ selbst machen lassen, daß sie die Sache recht begreifen, nach der Methode des Quintilien, man kann auch ≈Abrégé≈ daraus machen, daß die jungen Leute, in den Schulen, alles desto leichter lernen, denn wenn sie nachher auf Universitäten sind, so lernen sie davon nichts, wenn sie es nicht aus den Schulen schon mit dahin bringen.” #Friedrich August Wolf# nennt Quintilian „einen trefflichen Autor, teils der Sache, teils der herrlichen Sentiments wegen, besonders das zehnte Buch, welches eine Repetition der griechischen und römischen Literatur sei”. Das zehnte Buch bildet ein in sich abgeschlossenes Ganzes, das auch ohne speziellere Kenntnis der übrigen Bücher verständlich und von allgemeinerem Interesse ist. Vgl. #Karl Eduard Güthling#...

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Forget what you think you know about ancient textbooks. This isn't a dry list of rules. Quintilian's Institutio Oratoria (The Education of an Orator) is a twelve-volume masterclass, written as a heartfelt guide for a friend raising his son. It starts from the cradle, arguing that a great speaker's education begins with choosing the right nurse. It walks you through childhood games, teenage reading lists, and finally, the advanced techniques of legal and political argument. The 'plot' is the construction of a single, ideal citizen-orator, brick by intellectual brick.

Why You Should Read It

What blew me away was how modern it feels. Quintilian isn't just teaching tricks; he's building character. He argues that a true orator must first be a good person—honest, wise, and compassionate. His advice on teaching is revolutionary: be patient, understand your student, make learning a joy, not a punishment. When he talks about the pressure of public speaking anxiety, you'll feel seen. It's a profound, surprisingly humane book about the connection between ethics, education, and influence.

Final Verdict

This is for the curious reader, not just the classics student. If you're interested in teaching, communication, psychology, or leadership, there's gold here. It's perfect for anyone who loves history but wants to hear the human voice behind the marble statues. Yes, it's long and sometimes detailed, but dipping into a few chapters is like having coffee with the wisest professor you never had. A timeless reminder that how we learn and how we speak shapes who we are.



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Donald Martin
1 year ago

After finishing this book, the plot twists are genuinely surprising. I would gladly recommend this title.

Nancy Walker
2 months ago

This is one of those stories where it creates a vivid world that you simply do not want to leave. Thanks for sharing this review.

Christopher Clark
1 year ago

Clear and concise.

Jennifer Sanchez
1 month ago

Just what I was looking for.

4.5
4.5 out of 5 (9 User reviews )

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